{"id":14,"date":"2008-03-11T18:42:58","date_gmt":"2008-03-11T17:42:58","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zwei-meinungen.de\/?p=14"},"modified":"2008-03-11T21:07:19","modified_gmt":"2008-03-11T20:07:19","slug":"english-yes-can-i","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.zwei-meinungen.de\/?p=14","title":{"rendered":"English? Yes, can I."},"content":{"rendered":"<p>Beim heutigen Ausflug durch die digitale Medienlandschaft blieb mein Blick an einem Artikel \u00fcber Sprache in Unternehmen auf sueddeutsche.de haften (<a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/,ra3m1\/wirtschaft\/artikel\/331\/162877\/\" title=\"sueddeutsche.de\" target=\"_blank\">Quelle<\/a>). Im Speziellen geht es darum, dass die Firma Porsche intern die deutsche Sprache konsequent beibeh\u00e4lt anstatt alles zu anglisieren. Englisch sei zwar wichtig um sich international zu bewegen hei\u00dft es, dies w\u00e4re aber nicht auf allen Arbeitsebenen n\u00f6tig und die Muttersprache sei hier besser zu gebrauchen als ein m\u00f6glicherweise zu begrenzter englischer Wortschatz.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Als Gegenbeispiele werden Unternehmen wie BASF oder DaimlerChrysler aufgef\u00fchrt, die genau auf das Gegenteil aus sind. Deutsche Begriffe werden hier schlichtweg \u00fcbersetzt oder Englisch als Sprache vorgeschrieben. Andere, zum Beispiel die BMW Group, verenglischen sogar ihre Unternehmensnamen.<\/p>\n<p>Ich kann Porsche zu dieser Haltung nur gratulieren. Die deutsche Sprache ist zwar sehr freiz\u00fcgig, was die \u00dcbernahme von Begriffen aus anderen Sprachen ins Deutsche angeht, doch in der j\u00fcngeren Vergangenheit nimmt dies meines Erachtens stark \u00dcberhand. Ich habe nichts gegen einen Computer einzuwenden (einen ordinateur wie ihn die Franzosen benutzen muss es nicht geben), denn die Computersprache ist durch das Englische ebenso gepr\u00e4gt, wie die Medizin vom Lateinischen. Trotzdem muss nicht jeder Ausdruck direkt eine hardcopy sein, schlie\u00dflich nehmen die wenigsten eine Aspirin weil sie unter Cephalgie leiden &#8211; im Normalfall wird \u00fcber Kopfschmerzen geklagt. Und genauso hat auch der Production Manager seine Arbeit erfolgreich verrichtet als er noch Produktionsleiter war.<br \/>\nDieser sinnlose Gebrauch von englischen Begriffen schafft in meinen Augen keine Aura des <em>Business<\/em>, sondern geht bei manch einem eher ins L\u00e4cherliche &#8211; oder hatte Hilmar Kopper (der einstmals auch den Begriff <em>Peanuts<\/em> neu definierte) einen im Tee als er die Devise ausgab<\/p>\n<blockquote><p>[&#8230;] jeder muss im job permanently seine intangible assets mit high risk neu relaunchen und seine skills so posten, dass die benefits alle ratings sprengen, damit der cash-flow stimmt. Wichtig ist corporate-identity, die mit perfect customizing und eye catchern jedes Jahr geupgedatet wird! (<a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/kultur\/bildstrecke\/847\/106741\/p0\/?img=7.0\" title=\"www.sueddeutsche.de\" target=\"_blank\">Quelle<\/a>)<\/p><\/blockquote>\n<p>So versuchen auch wir als Autoren von <a href=\"https:\/\/www.zwei-meinungen.de\" title=\"www.zwei-meinungen.de\" target=\"_blank\">zwei-meinungen.de<\/a> die deutsche Sprache hochzuhalten. Bei uns gibt es keinen Subscribe-Button mit dem man die Posts per Feed erhalten kann. Unsere Beitr\u00e4ge kann man abonnieren.<br \/>\nDoch es ist schwierig. Nicht alle Bereiche des Themes (Motiv? Thema? Oder grafische Darstellung\/Gestaltung?) lassen sich deutsch halten bzw. machen. &#8218;Home&#8216; steht f\u00fcr die Start- oder Hauptseite. Ein Zur\u00fcckgehen auf den Anfang. Zumindest hier wird noch \u00fcber ein entsprechendes Synonym, Pendant oder einen (wie Kopper sagen w\u00fcrde) counterpart diskutiert. Porschechef Wendelin Wiedeking w\u00e4re auf jeden Fall froh dar\u00fcber, dass die deutsche Muttersprache so viele \u00c4quivalente zur Verf\u00fcgung stellt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Beim heutigen Ausflug durch die digitale Medienlandschaft blieb mein Blick an einem Artikel \u00fcber Sprache in Unternehmen auf sueddeutsche.de haften (Quelle). Im Speziellen geht es darum, dass die Firma Porsche intern die deutsche Sprache konsequent beibeh\u00e4lt anstatt alles zu anglisieren. 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